Wer wir sind

Monica Streicher
Dipl.-Sozialpäd.
Monica Streicher-Pachmann

Leiterin der Praxis und des Instituts der Beziehungswerkstatt Jena

  • 1957 in Zella-Mehlis (Thüringen)
  • Erzieherin im kirchlichen Raum der DDR
  • Mutter von drei erwachsenen Kindern
  • Studium der Sozialpädagogik, Weiterbildung in TZI und NLP
  • Arbeit in der Suchtberatung
  • Weiterbildung zur Familientherapeutin (DGSF), Systemischen Supervisorin (DGSF) und Systemischen Lehrtherapeutin (DGSF)
  • seit 1999 freiberuflich tätig
  • 1957 in Zella-Mehlis (Thüringen)
  • Erzieherin im kirchlichen Raum der DDR
  • Mutter von drei erwachsenen Kindern
  • Studium der Sozialpädagogik, Weiterbildung in TZI und NLP
  • Arbeit in der Suchtberatung
  • Weiterbildung zur Familientherapeutin (DGSF), Systemischen Supervisorin (DGSF) und Systemischen Lehrtherapeutin (DGSF)
  • seit 1999 freiberuflich tätig
Gerhart Streicher
Dipl.-Theol.
Gerhart Streicher

Leiter der Praxis und des Instituts der Beziehungswerkstatt Jena

  • 1944 in Nedarsch / Nedaříž
  • Theologiestudium in Erfurt
  • Slawistikstudien
  • 1973 bis 1988 Tätigkeit als katholischer Priester
  • Vater von drei erwachsenen Kindern
  • Arbeit als Dolmetscher und Übersetzer
  • Weiterbildung zum Familientherapeuten (DGSF), zum Systemischen Supervisor und zum Festhaltetherapeuten nach J. Prekop (GFH)
  • Heilpraktiker für Psychotherapie
  • seit 1996 freiberuflich tätig
Kerstin Mayhack
Dr.
Kerstin Mayhack

Freie Mitarbeiterin der Praxis und des Instituts der Beziehungswerkstatt Jena

  • 1981 in Erfurt, Mutter eines Sohnes
  • Studium der Erziehungswissenschaften und Promotion in Entwicklungspsychologie
  • Weiterbildung zur Systemischen Familientherapeutin (DGSF) und Systemischen Lehrtherapeutin (in Ausbildung)
  • Yogalehrerin (BDY)
  • seit 2007 freiberuflich tätig
Kerstin Glöckner
Kerstin Glöckner

Assistentin der Geschäftsführung der Beziehungswerkstatt Jena

  • 1970 in Gotha
  • tätig als Bürokauffrau, Sekretärin, Teamleiterin
  • Verantwortung in Abteilungs- und Mitarbeiterführung, Planung und Abrechnung
  • Mutter von zwei erwachsenen Kindern
  • seit Januar 2017 in der Beziehungswerkstatt Jena für alle Abläufe im Büro der Beziehungswerkstatt Jena verantwortlich

Die Ursprünge unserer Arbeit

Unsere systemische Arbeit ist aus unserer persönlichen Suche nach einer sinnvollen  Ganzheit des Lebens erwachsen. Auf diesem Wege sind wir, Monica und Gerhart Streicher, uns begegnet. Beide waren wir beheimatet in der Katholischen Kirche, mit ihrer besonderen ökumenischen Prägung in der DDR. Starke, herausfordernde Impulse erhielten wir auch durch unsere vielfältigen Besuche bei engagierten Christen in den östlichen Nachbarländern Tschechoslowakei, Polen und Rumänien. Wir waren selbst angeregt und engagiert in der menschlichen Öffnung des kirchlichen Lebens. Diese menschliche Wärme und Weite wollten wir auch in andere Lebensbereiche tragen.

Ein Reifungsschritt war die Erkenntnis, dass neue Wege für uns auch als Frau und Mann damals zu einer mehr distanzierten Beziehung zur Kirche führen mussten. Andererseits erleben wir heute an uns selbst eine Kontinuität in der Haltung des Vertrauens und der Achtung vor Verschiedenheit. Aus diesem unseren besonderen Weg ergab sich ein Grundthema unserer Arbeit, Polaritäten verschiedener Art zu einer spannungsvollen Ganzheit zu führen.

In unserer Arbeit orientieren wir uns an dem entwicklungs- und wachstumsorientierten Modell nach V. Satir und nutzen den konstruktivistischen Denkansatz. Wir integrieren Methoden der humanistischen Psychotherapie, wie der Gesprächspsychotherapie, der Transaktionsanalyse und verschiedener Ansätze psychotherapeutischer Körperarbeit. Bereichert haben uns auch die Erfahrungen der Bindungstheorie, der Traumatherapie und die phänomenologische Betrachtungsweise.

Geschichte des Lehrinstituts

Unser Institut ist hervorgegangen aus der langjährigen Arbeit einer erlebnisorientierten Selbsterfahrungsgruppe kirchlicher Mitarbeiter in der DDR. Diese Arbeit wurde begleitet von Ulrike Beyer und Ilse Herzberg, Therapeutinnen/Supervisorinnen aus dem damaligen Westberlin. In den 80´er Jahren initiierten und begleiteten diese beiden Frauen mit großem persönlichen Einsatz eine therapeutische Gemeinschaft zwischen Ost und West. Durchgehende Inhalte der Gruppenzeiten waren psychodynamische Körperarbeit nach Wilhelm Reich und Alexander Lowen und der bewusste und achtsame Umgang mit persönlichen Grenzen.

Zum anderen ermöglichte uns diese Gruppe verschiedene, damals neuartige therapeutische Schulen zu erleben und kennenzulernen. So konnten wir Virginia Satir in ihrer Arbeit erleben, schon 1988 die Grundausbildung für Transaktionsanalyse absolvieren und 1990 an einer Fortbildung mit Fanita English teilnehmen. Mit Riki Prins-Booij und Klaas Prins aus den Niederlanden vertieften wir die Arbeitsweise der Systemischen Familientherapie nach Virginia Satir.

Als sich mit der Wende in Deutschland unsere politischen, beruflichen und wirtschaftlichen Situationen änderten, konnten wir persönliche Veränderungsprozesse innerhalb unserer therapeutischen Gemeinschaft systemisch bearbeiten. Aus dieser Gemeinschaft kamen die meisten Teilnehmenden, mit denen wir bereits im Januar 1991 eine Ausbildung in Systemischer Familientherapie im Institut von Drs. Riki Prins-Booij und Drs. Klaas Prins begannen. Über den Pioniergeist und die kreativen Umstände dieser Weiterbildung könnten wir 1.000 und eine Geschichte erzählen.

Nach mehrjähriger Praxis in Beratung, Therapie, Supervision und Fortbildung gründeten wir 1999 das Institut für Systemische Beratung, Familientherapie und Supervision in der Beziehungswerkstatt Jena. In den ersten 20 Jahren unserer Lehrtätigkeit konnten wir insgesamt 24 Weiterbildungsgänge in Systemischer Beratung, Therapie oder Supervision erfolgreich abschließen und 3 weitere beginnen. Hierbei waren unsere Ausbilder, Riki und Klaas Prins als Starthelfer dabei. Durch einen sorgsamen Prozess der neuen Rollenfindung ist es uns gelungen, in einer leichten, kollegialen Weise in der Beziehungswerkstatt Jena zusammenzuarbeiten. Seit 2008 bilden wir Systemische Lehrtherapeuten aus. Als erster absolvierte Frank Wünsche (Leiter des IPG, Leipzig) aus Leipzig diese Ausbildung.

DGSF

Für weitere Informationen zur Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. besuchen Sie die Website des DGSF

Mitarbeit bei Wissenschaftlichen Jahrestagungen
Seit 1991 nahmen die Leiter der Beziehungswerkstatt Jena regelmäßig an wissenschaftlichen Jahrestagungen der systemischen Fachverbände teil und engagierten sich hier in vielfältiger Weise. Sie waren dabei, als die Fusion der beiden großen Systemischen Fachverbände DSF (Dachverband für Familientherapie und Systemisches Arbeiten) und DAF (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie) vorbereitet wurde und sich im Jahr 2000 vollzog. Das war die Geburtsstunde der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie). Hier arbeitete die Beziehungswerkstatt Jena ehrenamtlich mit.
Engagement in der Anerkennungskommission für Systemische Berater des DGFS
Schon im DFS (einer Vorgängerorganisation der DGSF) arbeitete Monica Streicher-Pachmann zusammen mit Silvia Bickel-Renn und Klaudia Kutscher-Remy in der Anerkennungskommission für Systemische Berater des DFS.
Mitglied im Fort- und Weiterbildungsausschuss
Von Herbst 2005 bis Herbst 2008 war Monica Streicher-Pachmann Mitglied im Fort- und Weiterbildungsausschuss der DGSF. Der Fachtag 2008 des Fort- und Weiterbildungsausschusses in Zusammenarbeit mit dem Vorstand der DGSF wurde von Monica Streicher-Pachmann, Brigitte Naumann und Volker Mai vorbereitet und moderiert. Dieser Fachtag stand unter dem Thema «Gestaltung von Abschlüssen in der Weiterbildung».
Arbeit in der Fachgruppe «Systemische Supervision, Coaching und Organisationsberatung»
Die Leitung der Beziehungswerkstatt Jena arbeitete von 2005 bis 2008 in der Fachgruppe der DGSF «Systemische Supervision, Coaching und Organisationsberatung» mit. Während dieser Zeit initiierte und leitete die Gruppe einen Fachtag der DGSF zu Systemischer Supervision und Organisationsberatung in Heidelberg und gestaltete Symposien auf den Wissenschaftlichen Jahrestagungen der DGSF in Leipzig, Ulm und Essen. Weiterhin engagierte sie sich bei der Erstellung des Supervisorenverzeichnisses der DGSF.
Arbeit im Vemittlungsausschuss
Bei der Mitgliederversammlung im Hebst 2010 in Heidelberg wurde Monica Streicher-Pachmann in den Vemittlungsausschuss der DGSF gewählt und arbeitete hier 9 Jahre zusammen mit Gerda Jerusalem und Jochen Dittmer. Der Ausschuss wird tätig bei innerverbandlichen — nicht justiziablen — Konflikten und Beschwerden. Der Ausschuss ist einem transparenten Beschwerdeverfahren und Konfliktlösungsmodell verpflichtet und arbeitet mediativ.