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Paare
in Bewegung - Jenaer
Werkstatt-Tag 2010
Samstag, 13.03.2010 von 9:00 bis 17:45 Uhr Martin-Niemöller-Haus
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Wenn
es in einer Paarbeziehung anfängt wehzutun, gehen die betroffenen
Frauen, Männer, Paare sehr folgenreich mit ihrem Konflikt, miteinander
und mit den eigenen Gefühlen um. Eingeladen sind Therapeutinnen und Therapeuten, Beraterinnen und Berater, die mit Paaren oder Einzelnen arbeiten und Paare oder in Paarbeziehung lebende Einzelne auf ihrem Weg durch Veränderung und Neuorientierung begleiten. Menschen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen, die mit Menschen arbeiten und für die es wichtig ist die Dynamik vom Paarbeziehungen zu verstehen. Frauen und Männer, die aufmerksam die Entwicklung ihrer gemeinsamen Geschichte betrachten und gestalten.
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Frank
Wünsche (Systemischer Therapeut (DGSF), integrativer Supervisor (EAG),
Leipzig): Manche
Paare erleben in ihrer Beziehung Konflikte mit emotionalen Ausbrüchen,
die stärker sind, als die beiden sie aus anderen Beziehungskontexten
gewohnt sind. Wie es in Paarbeziehungen zu offener physischer und psychischer
Gewalt kommt, ist oft erschreckend. Zum
Referent: M.A. Erziehungswissenschaften Frank Wünsche ( Leipzig
), geb. 1968 |
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Wenn Mann
und Frau sich nahe kommen und ein Paar bilden, ist keiner von Ihnen ein
unbeschriebenes Blatt. Sie sind unterschiedlich geprägt. Beide sind
einander sowohl nahe als auch fremd. Es bleibt eine gemeinsame Entwicklungsaufgabe,
ihre Wege immer neu zu finden und dabei das je Eigene zu wahren. Doch
wie steht es mit den Verwandten auf beiden Seiten? Mit den Fremden die
unverhofft sehr nahe kommen. Eine Herausforderung an Konfliktfähigkeit
und Beziehungsfähigkeit. Eine Herausforderung an die Fähigkeit
zu nähe und Abstand. Zur Referent:
Dipl. Theol. Gerhart Streicher (Jena) geb. 1944 |
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Grenzen engen ein, können jedoch auch entlasten, wenn wir sie sehen, annehmen und bejahen. Grenzen in einer Paarbeziehung wahr zu nehmen heißt, sich von Illusionen zu verabschieden. Frau und Mann können füreinander nicht "ein und alles" sein. Es bleibt zwischen ihnen eine gewisse Fremdheit als ein "unergründlicher Rest". Doch gerade jener mehr oder weniger große "Rest", kann eine Paarbeziehung lebendig und spannend halten. So bleiben die beiden in immer wieder neuer Suche an- und zueinander. Mann und Frau müssen sich voneinander abgrenzen und können lernen ihre Verschiedenheit als Reichtum zu nutzen. Zum
Referenten: Jörg Müller (Erfurt), Fachreferent für
Beratung |
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Samstag, 13.03.2010 von 9:00 bis 17:45 Uhr Martin-Niemöller-Haus
Tagungsbeitrag: € 80,- |
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Anmeldung: |
Zur
verbindlichen Anmeldung gehört die Überweisung des Tagungsbeitrags
an Gerhart Streicher, Sparkasse Jena BLZ 83053030 Kto 412350 Verwendungszweck: Tagung 13.03.10 + Name Bei der Tagung erhalten Sie eine Teilnahme- und Zahlungsbestätigung. |
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Vorträge und Workshops aus 2009
In
Patchworkfamilien sind Familienmitglieder anders als in klassischen "Kernfamilien"
miteinander.verbunden. Zum Referent:
M.A. Erziehungswissenschaften Frank Wünsche ( Leipzig ), geb. 1968
Wie können wir unsere
als Liebesbeziehung gestartete Partnerschaft zermürben? Zur Referentin:
Dipl. Sozial-Päd. Monica Streicher-Pachmann (Jena)
Was können wir tun, wenn Worte in der Beziehung ausgeschöpft, an ihr Ende gelangt sind? Wenn Gefühle zu groß, zu beängstigend, zu unklar scheinen; wenn das Miteinanderreden erst wieder eingeübt wird, wenn Sexualität für die Betreffenden nicht passt und Nähe doch gut tut? Wie können sich Paare durch Berührung begleiten ohne einander zu bedrängen? Shiatsu
heißt Fingerdruck. Was bei der angeleiteten Berührung geschieht
liegt bei den Übungspartnern. Besser gesagt: Es liegt zwischen ihnen.
Zum Referenten:
Eckhard Meier (Echternacherbrück), geb. 1951, exam. Krankenpfleger |
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Vorträge und Workshops aus 2008
Verbindlichkeit
in der Beziehung muss nicht bedeuten, Abschied von der romantischen Liebe
nehmen zu müssen. Zum Referenten: Sebastian Sonntag, 58 J., Dipl.-Psychologe und Dipl.-Theologe und Psychotherapeut in eigener Praxis in Amberg, arbeitet seit über 25 Jahren mit Paaren und Familien in Einzelarbeit, Seminaren, Familienaufstellungen.
Ein Phänomen zwischen Kommunikationsstörung und Suchtproblem Schon in dem umgangsprachlichen Begriff "Eifersucht" klingen Aspekte einer süchtigen Struktur innerhalb der Partnerschaft an. Die Gefühle, ohne den "Anderen" nicht lebensfähig zu sein, nicht vertrauen zu können, kontrollieren zu müssen, beherrschen Kommunikation und Handeln zwischen den Beteiligten. Der Suche nach dem Ausweg aus dem Teufelskreis einer süchtigen Beziehung soll die Aufmerksamkeit des Workshops gelten. Dabei wird einerseits nach den Ursachen der Beziehungsstruktur gefragt. Zum anderen soll betrachtet werden, ob das Konzept der Externalisierung (nach Epston und Withe) hilfreich sein kann, um den Prozess der Auseinandersetzung und des Zusammenfindens zu unterstützen. Referent: Thomas Prager, Dipl. Sozial-Pädagoge, Arbeitsschwerpunkte: Suchtarbeit und Arbeit mit Männern
Paare kommen auch zur Beratung, wenn in ihre Paargeschichte eine neue Partnerin oder ein neuer Partner getreten ist. Die neue Beziehung stellt die Partnerschaft vor unerwartete Erschütterungen. Alle Betroffenen erleben sich selbst in Veränderung und oft machen sich Orientierungslosigkeit und Kurzschluss-handlungen breit. Die Partnerschaft ist stark herausgefordert. In dem Vortrag und im Workshop wird den Ursachen von Untreue nachgegangen und es wird aufgezeigt, dass in Außenbeziehungen für alle Beteiligten auch eine Chance liegen kann, wenn sie sich auf die damit gegebene Herausforderung einlassen. Referentin: Dipl.
Sozial-Päd. Monica Streicher-Pachmann (Jena), geb. 1957, Systemische
Therapeutin, Supervisorin und Lehrtherapeutin (DGSF) |
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