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Unsere Geschichte

 

wurzelUnser Institut ist hervorgegangen aus der langjährigen Arbeit einer erlebnisorientierten Selbsterfahrungsgruppe in der DDR. Diese Arbeit war begleitet von Ulrike Beyer und Ilse Herzberg, Therapeutinnen/Supervisorinnen aus dem damaligen Westberlin, die in den 80´er Jahren unter dem Dach der Kirche eine Therapeutische Gemeinschaft zwischen Ost und West initiierten und begleiteten. Sie ermöglichten uns Kontakte zu verschiedenen therapeutischen Schulen. So konnten wir schon 1988 die Grundausbildung für Transaktionsanalyse absolvieren und 1990 an einer Fortbildung mit Fanita English teilnehmen. Körperorientierte Therapieverfahren waren ein zweiter intensiver Schwerpunkt der Therapeutischen Gemeinschaft.

Durch die Seminartage 1986 mit Virginia Satir in Ostberlin und den Familientherapie-kongress in Prag 1987, bei dem V. Satir die Präsidentin war, entstanden Kontakte zu

Drs. Riki Prins-Booij und Drs. Klaas Prins aus Bergen / Holland, die über Jahre bei Virginia Satir gelernt und mit ihr zusammengearbeitet haben.

Als sich mit der Wende in Deutschland unsere politischen, beruflichen, wirtschaftlichen, damit auch familiären Situationen änderten, konnten wir persönliche Veränderungsprozesse innerhalb der Therapeutischen Gemeinschaft systemtherapeutisch bearbeiten. Aus dieser Gemeinschaft kamen die meisten TeilnehmerInnen, die bereits im Januar 1991 in dem Institut für Persönlichkeitsentwicklung von Drs. Riki Prins-Booij und Drs. Klaas Prins eine Ausbildung in Systemischer Familientherapie begannen.

Nach mehrjähriger Praxis in Beratung, Therapie, Supervision und Fortbildung gründeten wir 1999 das Institut für Systemische Beratung, Familientherapie und Supervision in der Beziehungswerkstatt Jena. In dem ersten Jahrzehnt unserer Lehrtätigkeit konnten wir insgesamt 9 Weiterbildungsgänge in Systemischer Beratung, Therapie und  Supervision erfolgreich abschließen und 3 weitere beginnen. Hierbei konnten wir in intensiver Zusammenarbeit mit Drs. Riki Prins-Booij und Drs. Klaas Prins aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schöpfen. In der Zeit von 2000 bis 2007 arbeitete Johanna Gräf-Petzoldt / Berlin bei uns als Trainerin mit.

Seit 2002 bewerben sich fortlaufend Studentinnen und Studenten der Erziehungswissenschaft, Psychologie, Sozialpädagogik und Soziologie in der Beziehungswerkstatt Jena für Praktika. Wir arbeiten mit Ihnen gern und bei gegenseitiger Bereicherung zusammen.

Als alle geplanten Weiterbildungsgänge kontinuierlich voll besetzt wurden und unsere Arbeit in Beratung, Therapie und Supervision gleichzeitig mehr angefragt wurden, stellten wir 2006 Cornelia Rödiger als organisatorische Leiterin für alle anfallenden Büro- und Koordinierungsaufgaben an.

 

     





Akkreditiertes Institut der DGSF